Sonntag  17 April 2011
Ein mal im Monat : ein Gute Tat für Israel !
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            Ein Fröhliches Pessach ( Passah Fest ) 2011 an Alle !

Dienstag 12. April 2011
Hunderttausende Touristen zu Pessach und Ostern

JERUSALEM (im) – Das israelische Tourismusministerium erwartet für die bevorstehenden Feiertage – Passahfest und Ostern – mehrere 100.000 Besucher in Israel und zeigt sich dafür gewappnet. Das Ministerium hatte infolge der geopolitischen Situation in den vergangenen Wochen zusätzlich um Besucher geworben und wollte den positiven Besuchertrend der vergangenen Jahre fortsetzen, so Tourismusminister Stas Misezhnikov in einer Pressemeldung.

Als Vorbereitung auf das Pessachfest und Ostern forderte das Tourismusministerium zu erhöhter Sauberkeit auf. Die große Mehrheit der Sehenswürdigkeiten und Attraktionen und Hotels wurden nochmal herausgeputzt und sind bereit für den großen Besucheransturm. An allen Orten werden hohe Verkehrs- und Personenaufkommen erwartet, besonders in den Städten Jerusalem, Nazareth, Tiberias, Haifa, Tel Aviv und Eilat sowie der Region rund im das Tote Meer.

Die regionalen Touristeninformationen in Jerusalem, Nazareth und am Flughafen Ben Gurion werden wie gewöhnlich während der Feiertage geöffnet haben, um Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sowie den zahlreichen Veranstaltungen geben zu können.

Während des ersten Quartals 2011 gab es einen leichten Besucherrückgang um einen Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr auf 741.000 Besucher; davon waren ungefähr 100.000 Tagesgäste – ein Rückgang um 31 Prozent gegenüber 2010. Rund 274.000 Gäste besuchten Israel im März, 12 Prozent weniger als im Vorjahr, aber 37 Prozent mehr als 2009. Den Rückgang führt das Ministerium auf die Unruhen und die unsicheren politischen Zustände in den arabischen Nachbarländern zurück. Die Einführung einer EL AL-Verbindung weiter nach Eilat hat sich auch in der Statistik niedergeschlagen: 29 Prozent mehr flogen direkt in die Stadt am Roten Meer.

Quelle: www.israelmagazin.de

Gute-Taten-Tag in Israel  
- vergangene Woche.
Allein in Israel haben am vergangenen Woche rund 130.000 Menschen und weltweit mehrere Tausend Juden den Tag mit guten Taten verbracht. Der "Gute-Taten-Tag" wurde von der Geschäftsfrau und Philanthropin Shari Arison ins Leben gerufen und wird von der Ruach Tova Organisation (http://www.ruachtova.org/) koordiniert. Es ist das fünfte Mal, dass der Tag in Israel begangen wurde. International fand er bereits am Sonntag statt.
Rund 2000 Projekte haben sich bei der Ruach Tova Organisation angemeldet, darunter 90 israelische Gemeinden einschliesslich 30 arabischer Ortschaften, dutzende Schulen, einige hundert Armee-Einheiten, zahlreiche Organisationen, Privatleute und über 700 Unternehmen, um an dem Tag von der Alltagsroutine Abstand zu nehmen und sich stattdessen für das Allgemeinwohl einzusetzen. Unter den Projekten sind zum Beispiel Renovierungsarbeiten für Senioren oder Kindereinrichtungen und die Reinigung der Strände und Parks.
"Jedes Jahr ermöglicht dieses Projekt Tausenden von Menschen in Israel und in der Welt die Erfahrung zu machen, dass es Freude macht und sehr leicht sein kann, zu Geben. Ein Lächeln und Zuhören kann die Situation eines Anderen schon verändern. Gute Taten können alles sein, was sich danach für beide Seiten gut anfühlt," so Shari Arison.
 
Die israelische Zivilgesellschaft basiert grundsätzlich auf einer starken Tradition des freiwilligen Engagements. Nahezu ein Drittel der israelischen Bevölkerung - vom Jugendlichen bis zum Pensionär - engagieren sich in Freiwilligenorganisationen für vielfältige Anliegen, wie beispielsweise Gesundheitsfürsorge, Bildung, Integration von Einwanderern, Unterstützung für Menschen mit Behinderung und Umweltschutz.

Einen Überblick über die verschiedenen Freiwilligenorganisationen zu allen Lebensbereichen finden Sie hier : http://www.ynetnews.com/home/0,7340,L-4702,00.html

Auch ausländische Institutionen bieten Freiwilligen-Dienste in Israel an, hier eine Liste von deutschen Vermittlern von Freiwilligendiensten in Israel. Weitere Informationen finden Sie hier :

 http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?SubjectID=89432&MissionID=88&LanguageID=190&StatusID=0&DocumentID=-1


Neu sind Reisekonzepte, die Freiwilligendienst und Tourismus verbinden ("Volountourism"). Die Reisenden können sich hier unter anderem bei Projekten des Artenschutzes in der Wüste oder bei Korallenriff-Schutzprojekten engagieren: http://www.goeco.org/israel


(Quelle: Botschaft des Staates Israel
&Yedioth Ahronoth)

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Dienstag 12. April 2011
Sederabend zur Pessach (Passah) Fest

Der Sederabend - Am Montag, den 18 April 2011
Am Vorabend des Pessach-Festes wird der Sederabend, kurz Seder genannt, gefeiert. Er ist der Beginn der Festivitäten, an dem im Rahmen der Familie oder der Gemeinde des Auszugs aus Ägypten gedacht wird. In einer langen, genau vorgeschriebenen Prozedur – daher auch die Bezeichnung “Seder”, was übersetzt Ordnung heißt – werden biblische Texte und solche aus der rabbinischen Tradition über die Gefangenschaft und den Auszug der Israeliten vorgelesen. Jedem Gast liegt eine Haggada vor, in der diese Texte und die Anweisungen für den Ablauf des Seder niedergeschrieben sind. Es werden gemeinsam Lieder mit aramäischem Text gesungen. Die Teilnehmer essen während des Abends von der Matze, dem „Bitterkraut“ und den anderen Speisen. Zu vier feststehenden Zeitpunkten wird vom Wein getrunken, nach den vier Schritten der Erlösung aus Exodus 12. Ein gemeinsames Abendessen ist Teil des Ablaufs; zur besseren Einbindung jüngerer Kinder gehören auch einige Belustigungen, wie das Verstecken eines Matzenstückes, des Afikomans, zum Sederabend. Der jüngste Teilnehmer fragt traditionell den Leiter des Seders nach der Bedeutung verschiedener Aspekte des Rituals, die dann erklärt wird. Zum Abschluss jedes Seders wird “Chad gadja” gesungen.

Die symbolischen Speisen
Am Sederabend wird der Tisch mit Speisen von symbolischer Bedeutung gedeckt:

Ablauf eines Sederabends
Der Ablauf des Sederabends ist nicht einheitlich geregelt und wird in Einzelheiten variiert. Hier ein möglicher Ablauf in 14 Schritten:

  1. Kadesch (Rezitation von Kiddusch und der erste Becher Wein)
  2. Urchatz (Waschen der Hände)
  3. Karpas (Vorspeise, das Karpas wird in Salzwasser getaucht und gegessen)
  4. Jachatz (Brechen der Matze)
  5. Magid (Nacherzählung; die Kinder fragen: “Weshalb ist dieser Abend anders als alle anderen?”, die vier Fragen: “Weshalb das Eintauchen? Warum nur Matze? Wozu die bitteren Kräuter? Warum entspannen wir uns und essen auf der linken Seite wie die Könige?” und der zweite Becher Wein)
  6. Rochtzo (Waschen der Hände)
  7. Mozie Mazza (Verzehr der Matze)
  8. Maror (bittere Kräuter werden mit Chrosset gegessen)
  9. Korech (die Matze werden mit Maror und Charosset gegessen)
  10. Schulchan Orech (festliches Mahl)
  11. Zafun (das Afikoman wird von den Kindern aus dem Versteck zurückgebracht)
  12. Bairach (Der dritte Becher Wein als Dank nach dem Mahl und der Becher Elias)
  13. Hallel (Preisung und der vierte Becher Wein)
  14. Nirza (Annahme)

Biblischer Bezug
Die Geschichte des Auszugs ist im Alten Testament in den Büchern 2. bis 5. Mose niedergeschrieben. Nach über 400 Jahren Zwangsaufenthalt (2.Mo 12,40) kehrt Mose in Gottes Auftrag nach Ägypten zurück, um das Volk Israel herauszuführen (2.Mo 3,7ff) und aus der Unterdrückung zu befreien. Nach der zehnten göttlichen Plage über den Pharao und Ägypten (2.Mo 7,14; 11,29; 12,29-34), kann das Volk Israel aufbrechen.

(Quelle: Wikipedia & IsraelMagazin.)

Dienstag 12. April 2011
I

ISRAEL TAG 2011
 
Hochinteressante Israelreisen werden derzeit in Deutschland angeboten. Zum Beispiel die, bei der man den Agenten kennen lernt, der Adolf Eichmann aus Argentinien nach Israel geholt hat oder bei der man die Schauplätze des Spielfilms "Die syrische Braut" hoch im Norden des Landes besucht. Und die Fachreise für Architekten. wussten Sie, dass ein deutscher Architekt die Knesset gebaut hat? Oder die Reise für Wasser-Wirtschaftler: Die Tropfbewässerung, eine israelische Erfindung, sorgt dafür, dass im Rheingau die elegantesten Weine gedeihen. So viele Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Israel (wenn Sie Architekt oder Ingenieur sind, mailen Sie uns!). aber sie müssen dargestellt und gelebt werden!
Es liegt in Ihrer Hand: Am 10. Mai ist Israeltag. vielleicht fragen Sie einige israelischen Firmen in Deutschland, ob Sie bei ihrer Veranstaltung Innovatives aus Israel an einem Stand präsentieren wollen? Denn wer gerade nicht nach Israel fahren kann, zu dem kommen Sie...
am 10. Mai ist Israeltag!

Dienstag 12. April 2011
Extrem seltene Vogelarten gesichtet 

BERLIN/EILAT (tk) – „Israel ist zurück auf der Weltkarte der Vogelbegeisterten“, freut sich Dan Alon, Vorsitzender der israelischen Ornithologen-Vereinigung und Organisator des fünften Internationalen Vogelzugfestivals. Und was passiert, wenn 300 Vogelbegeisterte aus 14 Ländern tatkräftig unterstützt von zahlreichen Israelis derart gründlich „Inventur“ machen? Es purzeln die Rekorde: 220 verschiedene Vogelarten wurden gesehen, bestaunt, fotografiert – darunter extreme Seltenheiten aus Zentralasien, Europa und Afrika. Die israelischen Vogelkundler hatten gerufen und Hunderte begeisterte Birdwatcher aus aller Welt kamen. Das soeben beendete Vogelzugfestival in Eilat am Roten Meer begeisterte mehr Menschen als je zuvor, von Israel und seiner Natur.

Eine Gruppe Vogelbegeisterter aus Deutschland beim Betrachten einheimischer Lerchen in den Sanddünen von Yotvata. (Foto: Thomas Krumenacker)

Eine Gruppe Vogelbegeisterter aus Deutschland beim Betrachten einheimischer Lerchen in den Sanddünen von Yotvata. (Foto: Thomas Krumenacker)

Eine Woche lang durchkämmten Hobby-Ornithologen, „birdwatcher“ und Fotografen die Steinwüsten des Arava-Tals, hielten an den Stränden des Roten Meeres Ausschau nach gefiederten Gästen und verschnauften nur kurz beim Bad im Toten Meer, um anschließend auch dort Vögel zu beobachten. Dass Israel für die wachsende Gemeinde der Vogelbeobachter mehr zu bieten hat, als fast jedes andere Land, liegt an seiner geografischen Lage an der Schnittstelle der Kontinente Asien, Afrika und Europa. Millionen europäischer Vogelarten – die in diesen Tagen bei uns in Parks und Gärten mit ihrem Gesang den Frühling einläuten – nutzen Israel als Rastplatz auf dem Weg in ihre afrikanischen Winterquartiere und zurück. Die Vögel Osteuropas und Zentralasiens lieben Israel als Landbrücke, um den kräfteraubenden Flug über das Mittelmeer zu vermeiden.

Israel ist damit eine der wichtigsten Drehscheiben des internationalen Vogelzugs. „Die Lage an der Schnittstelle von drei Kontinenten ist politisch manchmal schwierig, aus Natursicht ist es das Paradies“, erklärt Yossi Leshem, Israels bekanntester Vogelforscher, die Anziehungskraft des kleinen Landes: „Vögel aus Mittel- und Südeuropa, Asien und Afrika begegnen sich hier, eine Arten- und Farbenpracht, wie man sie sonst weltweit an keinem anderen Ort findet“, begeistert sich der Professor der Tel Aviver Universität, der seit vielen Jahren den Vogelzug erforscht. Experten schätzen, dass nicht weniger als 500 Millionen Vögel das Land überqueren oder zum Auftanken einen Zwischenstopp einlegen. Verglichen mit der Landesgröße ist Israel das Land mit der höchsten Dichte an Vogelarten weltweit.

Und dennoch ist auch Israel keine heile Welt. Der Druck auf die Natur durch Straßenbau, Landwirtschaft und Bevölkerungswachstum ist vergleichbar dem in anderen hochmodernen Ländern. Und so kommt einer wachsamen Umweltbewegung und dem Vogelzugfestival eine wichtige Rolle zu. „Jeder Besucher aus dem Ausland stärkt unsere Bemühungen um den Naturschutz“, ist sich Dan Alon sicher. Und so war die Woche des Festivals nicht nur eine Woche beispiellosen Naturgenusses, sondern auch eine Demonstration der Solidarität mit den Naturschutz im Heiligen Land.

Weitere Impressionen des 5. Internationalen Vogelzugfestivals in Eilat: www.krumenacker.de

(Thomas Krumenacker & israelmagazin.de)

MEIR PANIM – Die Kraft des Gebens
Soziale und humanitäre Hilfen für notleidende Menschen in Israel

Wer wir sind. Für was wir stehen.
Meir Panim wurde im Jahr 2000 unter dem Motto „Die Kraft des Gebens“ (Power of Giving) ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, die Menschen in sozialen Problemlagen unmittelbar und tatkräftig zu helfen. In Israel betrifft das eine dramatisch wachsende Zahl von Menschen. Rund 20 % der Bevölkerung, vor allem Familien, Migrantinnen und Migranten, ältere Menschen, Behinderte, aber auch andere Bevölkerungsgruppen leben trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs in Israel unterhalb der Armutsgrenze.
Meir Panim bezieht die gesamte Gesellschaft in ihre Projekte ein. Die Initiative adressiert sich an breite Teile der Bevölkerung und nutzt dazu alle ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen. Meir Panim stellt den Armen Nahrung und andere Güter zur Verfügung, ohne ihnen dabei die Würde zu nehmen.
Besondere Aufmerksamkeit richtet Meir Panim darauf, langfristige Zustände von Armut und damit eine andauernde Abhängigkeit von den Diensten der Organisation zu vermeiden. Oberstes Ziel ist es, den Betroffenen dabei zu helfen, wieder selbstständig und unabhängig zu werden.
Meir Panim hat für diesen Zweck eine Reihe von landesweiten Familien-Zentren eingerichtet. Dort werden den notleidenden Familien und Menschen eine Vielzahl von Diensten angeboten, organisiert nach fünf Hauptkategorien:
Freunde von Meir Panim e.V.
Einemstr. 2
D- 10787 Berlin
fon: +49 (0) 30 / 285 041 83
fax: +49 (0) 30 / 285 041 82
url: http://www.meirpanim.de
eMail: info (at) meirpanim.de
 

Montag 12. Juli 2010
Terror im Heiligen Land lohnt sich
Jasir Arafat und seine Kamarilla haben es vorgemacht, wie man sich am Elend der eigenen Leute bereichert und dabei so ganz nebenbei zu Milliardären wird. Die Hamas treibt es noch dreister und verheizen dabei ihr eigenes Volk. Die sehr naiven selbsternannten Gutmenschen in Europa gehen dabei der Hamas voll auf den Leim und meinen zu wissen was in 3.000 km Entfernung gut und was nicht gut ist. Dabei ist denen nicht Bewusst, dass sie damit Beihilfe an den kriminellen Machenschaft zugunsten dieser menschenverachtenden Terroristen leisten. Die Propaganda-Maschinerie der Hamas, Hisbollah, Taliban und diesem doch so liebenswürdigen Herrn aus dem Iran funktioniert, da braucht man in Europa garnicht mehr selber denken - Mann/ Frau lässt denken. Die Fakten im richtigen Winkel zu betrachten und begreifen was da wirklich passiert - ist eben zu schwöör.

Gilat ShalitEine Mutter aber sagt: „Vier Jahre Hölle sind zu viel"
Die Eltern des seit vier Jahren entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit haben ihren zwölftägigen Protestmarsch durch Israel mit einer Massenkundgebung in Jerusalem beendet. Nun wollen sie so lange vor dem Büro von Premierminister Benjamin Netanjahu zelten, bis ihr Sohn frei ist.
Die Organisatoren des Protestmarsches zeigten sich mit der öffentlichen Beteiligung zufrieden. Am ersten Tag der Veranstaltung seien rund 15.000 Menschen mit der Familie marschiert. Etwa 17.000 Demonstranten zogen in Tel Aviv ein und mehr als 25.000 Besucher marschierten zur Abschlusskundgebung am vergangenen Donnerstag in die Hauptstadt. Schätzungen zufolge hätten sich insgesamt etwa 200.000 Menschen an dem Protestmarsch beteiligt.
Es ist an der Zeit zu sagen: „Genug ist genug. Vier Jahre Hölle - das ist zu viel", sagte die Mutter des Entführten bei ihrer Ansprache in Jerusalem.
Vor dem Büro Netanjahus hatten die Organisatoren ein Protestzelt errichtet. Während des gesamten Wochenendes strömten zahlreiche Besucher in das Zelt, um der Familie ihre Wünsche zu übermitteln. Viele Menschen legen sich gelbe Bänder an als Symbol für Gefangenheit und der Forderung nach Freiheit.
Netanjahu und seine Frau Sara hatten sich am Freitag mit Aviva und Noam Schalit in Jerusalem getroffen. Nach dem einstündigen Gespräch teilte Noam Schalit mit, dass es nichts Neues gebe. „Wir haben keine Nachrichten erhalten, die uns beruhigen oder unsere Situation verändern würden. Wir werden wie geplant in diesem Zelt bleiben, es gibt keine Veränderung. Wir bleiben hier, bis Gilad zurückkehrt", sagte der Vater des entführten Soldaten. Hinter vorgehaltener Hand wird dieses rege öffentliche Interesse von politischer Seite mißbilligt und es fällt die Bemerkung: das lässt nur den Preis steigen.
Die Hamas weidet sich derzeit an dem Schmerz und der Verzweiflung der Familie und verhöhnt den gefangenen Soldaten, die Eltern und die Israelis in zahlreichen Cartoons. Das das Ganze als ein Geschäft der Hamas betrachtet werden muss wird dadurch deutlich, dass mittlerweile 1.000 Gefangene für einen Austausch im Gespräch sind.

Montag 12. Juli 2010
Bundesinnenminister verbietet Hamas-Spendenverein
Der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat den in Frankfurt ansässigen Verein „Internationale Humanitäre Hilfsorganisation" (IHH) verboten. Wie das Bundesinnenministeriums heute mitteilt, gibt es eindeutige Beweise das der Verein die palästinensische, radikalislamische Hamas (arab. „Harakat al muqqawama al-islamiyya“, deutsch: „Islamische Widerstandsbewegung“) unterstütze und richte sich somit gegen den Gedanken der Völkerverständigung.
Das Verbot wird seit dem frühen Montagmorgen in Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen vollzogen. Erklärend sagte Dr. de Maizière dazu: „Unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe unterstützt die IHH seit einem langen Zeitraum und in beträchtlichen finanziellen Umfang im Gaza-Streifen ansässige sogenannte Sozialvereine, die der Hamas zuzuordnen sind". Das „geradezu zynische Verhalten der IHH" komme schon in der Vereinsbezeichnung „Internationale Humanitäre Hilfsorganisation" zum Ausdruck. So wird die Hilfsbereitschaft gutgläubiger Spender missbraucht - um mit dem für vermeintlich gute Zwecke gespendeten Geld im Ergebnis eine terroristische Organisation zu unterstützen und sich einige Hamas-Mitglieder persönlich bereichern - die wirklich Betroffenen gehen leer aus. Da die Hamas Gewalttaten gegenüber Israel und israelischen Staatsbürgern ausübe, beeinträchtige sie die friedliche Verständigung des israelischen und palästinensischen Volkes, sagte de Maizière weiter. Organisationen, die sich unmittelbar oder mittelbar von deutschem Boden aus gegen das Existenzrecht Israels richteten, haben ihr Recht auf Vereinigungsfreiheit verwirkt.
Die vollständige Presseerklärung des BMI unter:
http://www.bmi.bund.de/cln_174/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/07/vereinsverbot.html

Montag 12. Juli 2010
Eklat am Rande der Fußball WM
FIFA verbietet Kampagne für Shalits Freilassung
Aus Angst vor Klagen und politischen Schuldzuweisungen und dem vorausgegangenem Verbot der internationalen Förderation des Verbandsfußballs FIFA, sagte das Johannesburg Jewish Community Center einen Fahnen-Protest „Free Shalit“ für die Freilassung des vor vier Jahren entführten Soldaten Gilad Shalit ab. Das für das gestrige Finale zwischen Spanien und Holland geplant war. Durch die Entscheidung der FIFA wurde verhindert, dass die Protest-Fahnen von Hunderten von Millionen Zuschauern auf der ganzen Welt gesehen werden.

Montag 12. Juli 2010
Ältestes Schriftdokument in Jerusalem gefunden
Bei einer Ausgrabung außerhalb der jetzigen Stadtmauer Jerusalems, in dem Gebiet südlich der Al-Aksa-Moschee, fanden Forscher beim Sieben von ausgehobenem Schutt ein für Archäologen besonders wertvolles Stück. Ein Stück einer Tontafel, etwa 2 x 3 cm groß, das Keilschriftzeichen aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. trägt. Dr. Eilat Mazar von der Archäologieabteilung der Hebräischen Universität Jerusalem, ist der Meinung dass es sich hierbei um den Teil einer Tafel aus dem königlichen Archiv noch lange vor der Zeit Davids handelt. Dies ist das älteste bisher in Jerusalem gefundene Schriftstück und ein Beweis, dass schon vor so langer Zeit diese Stadt eine wichtige Rolle spielte.

Freitag 09. Juli 2010
Mercedes Fashion Week auf Denkmal für Bücherverbrennung
Unsensibler Umgang mit der Geschichte und seinen Denkmälern
Mit der fünften Ausrichtung der Mercedes Fashion Week auf dem Berliner Bebelplatz vom 7. bis 10. Juli 2010 wird Micha Ullmans unterirdisches Denkmal „Bibliothek“ aufs Neue für mehrere Wochen (incl. Aufbau‐und‐Abbau‐Zeiten) verdeckt. Die im Kontext des Platzes der NS‐Bücherverbrennung konzipierte Skulptur, 1995 installiert zur Erinnerung an den ersten öffentlich inszenierten Terrorakt der Hitler‐Regierung, wird dadurch wiederum verändert und zeitweise beschädigt. Beschädigt wird auch das Vertrauen der Bürger in das verantwortliche Handeln ihrer demokratischen Institutionen…
Dem Berliner Senat, der Bezirksverwaltung Mitte, der Veranstalterfirma IMG und dem Hauptsponsor Mercedes ist seit mehreren Jahren bekannt, dass der Künstler Micha Ullman die kommerzielle Bespielung des Bebelplatzes und die Verdeckung seines Denkmals, das unter einer Glasscheibe leere Regale für 20.000 Bände zeigt, als Eingriff in sein Urheberrecht und als Beschädigung des Kunstwerkes ablehnt. Seit vergangenem Herbst häufen sich diesbezügliche, in der Regel nicht beantwortete Bürger‐Beschwerden bei den Behörden. Einer Unterschriften-Sammlung des Berliner VVN‐BdA folgte eine Öffentliche Sitzung des Petititionsausschusses des Abgeordnetenhauses und dessen Empfehlung, die Modemesse zu verlegen.
Begleitet von weltweiten Protesten fand die Mercedes Fashion Week wieder über Micha Ullmans unterirdisches Denkmal „Bibliothek“ statt - aus der Bezirksverordnetenversammlung Mitte vom 17. Juni 2010 ist zu hören, dass sogar noch im Februar 2011 die Mercedes Fashion Week an gleicher Stelle stattfinden wird. Hierzu haben Aktives Museum. Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. www.aktives‐museum.de; Berufsverband Bildender Künstler Berlin info@bbk‐kulturwerk.de; Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas info@holocaust‐denkmal‐berlin.de; Initiative Bebelplatz [Matthias Flügge, Monika Grütters, Thomas Lackmann, Christhard‐Georg Neubert] initiative@bebelplatz.org; Rat für die Künste [Sprecher: Leonie Baumann und Kay Wuschek] www.rat‐fuer‐die‐kuenste.de; Berliner Vereinigung der Verfolgten des Nazi‐Regimes – Bund der AntifaschistInnen www.berlin.vvn‐bda.org angekündigt mit juristischen Mitteln dagegen vorzugehen.

Mittwoch 07.Juli 2010
Hebron: Rock in the Casba
Sie versehen ihren Dienst in einer der ältesten und ununterbrochen bewohnten Städte der Welt - heute ein übler Hort des Fanatismus. Ausgerechnet hier, wo Abrahams Söhne Isaak und Ismael, wieder zusammenfanden, um ihren Vater beizusetzen, haben sich heute Fundamentalisten beider Seiten festgesetzt und bestimmen die Gangart - Hebron. Sechs Nahal-Soldaten in vollem Drillich, kommen im Morgengrauen langsam um die Ecke, während im Hintergrund der Muezzin zum Gebet ruft. Plötzlich nehmen sie Stellung und die Musik wechselt zu Kesha’s „Tick Tock”, ein Hit, der auch in Deutschland Anfang des Jahres an der Spitze der Charts stand. Es folgt eine „Macerena in the Street of Hebron” und die Soldaten gaben eine bühnenreife Tanzeinlage dazu.
Die Tanzeinlage wurde gefilmt und das Video ins Net gestellt:
http://www.youtube.com/watch?v=yqjsFExPOnM

Die zu erwartenden disziplinarischen Konsequenzen wird die Akteure nicht aus der Fassung bringen. Immerhin haben sie sich mit ihrem Video Millionen von Fans weltweit eingehandelt. Während der ersten Intifada 1990 sind hier sechs in der Straße der tanzenden Soldaten erschossen worden.

Mittwoch 07. Juli 2010
Lord Weidenfeld: Israel am Pranger
Mit dem Hass seiner Feinde kann Israel leben. Mehr zu schaffen macht dem jüdischen Staat die Borniertheit Europas.
Der spontane Marsch von 20 000 Israelis zum Elternhaus des von der Hamas gekidnappten Gefreiten Gilad Schalit und die Bereitschaft von Ministerpräsident Netanjahus, 1000 Hamas-Terroristen gegen einen einzigen jungen Soldaten auszutauschen, sind zwei Gesten, die den Stellenwert eines einzelnen Menschen in einer demokratischen und zivilisierten Gemeinde deutlich machen.
Umso mehr verbittert es die Israelis, wie wenig die Geste Netanjahus und der herrschende Ethos des Landes von manchen Medien und auch Staatskanzleien in Europa geschätzt werden. Dies ist eine Mischung aus israelfeindlichen Motiven, Furcht vor islamischem Terror, alten Vorurteilen gegen den Zionismus, verkapptem Judenhass, aber leider auch vielfach krasser Unkenntnis der Dinge, die zu dieser allzu leichtfertigen Kritik beiträgt.
Längst haben die Medien es aufgegeben, systematisch die Zahlen von straff organisierten Selbstmordattacken aufzustellen. In allen Ecken und Enden der islamischen Welt, aber auch in den großen Zentren des westlichen Abendlandes finden Selbstmordattentate und Attentatsversuche von Jugendlichen, selbst Kindern statt. Die verschiedenen Dschihad-Operationen islamistischer Extremisten sind nichts anderes als organisierter Kindesmord. Wenn Bomben in Großstädten gezielt auf von Menschen wimmelnde Märkte, öffentliche Gebäude und auf Moscheen der jeweiligen feindlichen Glaubensrichtung gerichtet werden, gilt die größtmögliche Anzahl von Todesopfern als Erfolg - egal, wie viele Unschuldige darunter sind. Was den Grad der Grausamkeit bei Polizeiverhören, Gerichtsurteilen, der Anwendung nackter Gewalt und der Gleichgültigkeit menschlichem Leiden gegenüber betrifft, muss man zu dem traurigen Ergebnis gelangen, dass Hamas und Hisbollah, al-Qaida und Taliban als Folterer und Killer den Himmelfahrtskommandos der Gestapo keineswegs nachstehen. Es ist kein Wunder, dass es der Führung Israels schwerfällt, sich mit den radikalen Elementen in Gaza an einen Tisch zu setzen, solange diese Israels Existenzrecht von Grund auf verneinen.
Die im Grunde bewiesenermaßen falsche Berichterstattung über die sogenannte Friedensflotille in den Gewässern bei Gaza und die im Völkerrecht vollkommen erlaubte Intervention der israelischen Streitkräfte tragen weiter zur Erbitterung bei. Was Israel fast mehr schmerzt als die schäumende Wut der Feinde ist die oberflächliche Haltung der "Neutralen", die beiden Seiten gleichen moralischen Stellenwert einräumen. Man findet, sie sollten sich mehr anstrengen, die wahren Umstände zu erfahren. Die Sturheit der geschworenen Feinde Israels ist fast leichter zu ertragen, weil sie an das Absurde grenzt. So fluchte zum Beispiel ein edler Lord in der Bischofsbar des Oberhauses über Netanjahus Geiselaustausch: „Typisches Apartheid-Regime! Ein Jude gilt genauso viel wie 1000 Araber."
Welt

Mittwoch 07.Juli 2010
Polizei gibt grünes Licht für Gay-Parade zur Knesset
Die Jerusalemer Polizei erteilte die Genehmigung für eine Gay-Parade, die am Ende des Monats in Jerusalem stattfindet und vor dem Knesset-Gebäude enden soll. Ein paar Wochen zuvor hatte die Polizei vorgeschlagen, dass aus Sicherheitsgründen die Parade auf der gleichen Strecke wie im vergangenen Jahr stattfinden sollte. Dieses Jahr findet die Parade zum Jahrestag des Mordes an Nir Katz und Liz Trubischi im Homosexuellen Jugendzentrum in Tel Aviv statt. Auf Grund dessen bestanden die Veranstalter darauf, die Parade vor den Toren der Knesset abzuschließen.

Mittwoch 07.Juli 2010
Errichtung eines Knesset Museums
Am Dienstag wurde ein Gesetz zur Errichtung eines Knesset Museums verabschiedet. In Folge dessen wird das ehemalige Knessetgebäude „Beit Frumin“ in der King George Straße Jerusalems in ein Museum umgebaut, das die Geschichte des Gremiums erzählt. Der Verfasser des Gesetzesentwurfes, Zvulun Orlev sagte, dass Gebäude in ein Museum umzuwandeln sei ein wichtiger Schritt für die Erhaltung des demokratischen Erbes Israels.

Dienstag 06. Juli 2010
Ein Gemälde für ein ganzes Land
Nun ist es soweit und alle können es sehen: Das Israel-Museum will Ende dieses Monats ein eindrucksvolles Wandgemälde aus der Kreuzfahrerzeit ausstellen. Archäologen entdeckten das Fresko vor einigen Jahren im Jerusalemer Gethsemane-Garten.
Eine neun Meter lange Mauer und ein Gemälde von außergewöhnlicher Schönheit - das Kunstwerk stellt Jesus dar, wie er am Jüngsten Tag zu Gericht sitzt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Fresko ursprünglich auch neun Meter hoch war, doch nur der untere Teil ist erhalten.
Wissenschaftler der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) haben das Gemälde im Jahr 1999 bei Bergungsausgrabungen im Kidron-Tal entdeckt. Der Kurator Jaques Nar zeigt sich noch heute begeistert von dem Fund: „Dies ist eines des bedeutendsten Gemälde, die aus der Kreuzfahrerperiode in Israel erhalten sind". Noch nie zuvor habe man ein beachtlicheres Gemälde bei Ausgrabungen gefunden. „Die Behandlung, die es in den Laboren der IAA durchlief, gehört aus konservatorischer Sicht zu den schwierigsten, die je hier unternommen wurden". Das restaurierte Wandbild wird ab 26. Juli in der renovierten Kreuzfahrer-Galerie des Israel-Museums in Jerusalem zu sehen sein.

Dienstag 06. Juli 2010
Große Fußballbegeisterung der Israelis
Jeder dritte Israelis hofft auf Deutschlands WM Sieg
In der israelischen Gesellschaft scheint die Begeisterung für die deutsche Fußballnationalmannschaft riesig zu sein und wünschen Deutschland den WM-Titel. Das war nicht immer so, aber nach der bisherigen souveränen Leistung bei dieser Weltmeisterschaft wünschen mehr als 30 Prozent der israelischem Männer dem jungen Team den Sieg. Auch Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev hat seine Hoffnung auf einen Sieg der Elf von Joachim Löw Ausdruck verliehen.
„Ich wünsche mir, dass die beste Mannschaft gewinnt. Und ich glaube, das ist Deutschland“, bemerkte der Diplomat gegenüber der Bild-Zeitung.
Mehr dazu hier:
http://http://www.bild.de/BILD/politik/2010/07/06/israel-wm/jubelt-fuer-fussball-deutschland.html
In Israels Tageszeitung Yedioth Ahronot schreibt der Deutschland- Korrespondent äußerst positiv über das neue Deutschland-Bild, dass die Nationalmannschaft in Israel vermittelt:
„Langsam wird es zur Normalität in Israel, dass man eine deutsche Fahne hissen darf, ohne damit Animositäten zu wecken. Mit der WM und der wunderschönen Art und Weise zu spielen hat die deutsche Mannschaft viele neue Anhänger in Israel gewonnen. Das prägt natürlich auch das Bild Deutschlands in Israel sehr - auf eine positive Art und Weise.“
Mehr dazu hier:
http://www.tagesschau.de/sport/korrespondentenviertelfinale100.html

Selbst das vierteljährlich erscheinende Orient-Zeitschrift „Zenith“ hat das Phänomen in einem eigenen Artikels für würdig empfunden. „Es ist unglaublich: Deutschland spielt, siegt – und erobert weltweit die Fans und ihre Fußballherzen – auch die der Israelis.“
Mehr dazu hier:
http://www.zenithonline.de/politik/presseschau/?article=808&cHash=5af1a2d433

Dienstag 06. Juli 2010
8.000 Besucher bei Konzert für Gilad Schalit
Am Montagabend hat Israels Philharmonie Orchester mit einem einstündigen Konzert im Eschkol Park an der Grenze zum Gazastreifen an den entführten Soldaten Gilad Schalit erinnert. Zu der Veranstaltung unter freiem Himmel kamen auch der deutsche Botschafter in Israel, Harald Kindermann. Der sich gegenüber der „Jerusalem Post" mit den Worten: „Gilad liegt uns am Herzen" und wolle mit seiner Anwesenheit und die seiner Frau ein „persönliches Signal der Solidarität setzen" äußerte.
Der Dirigent Zubin Mehta teilte mit, die Idee dazu kam vor sechs Monaten von mehreren Müttern. „Ich hoffe, dass er (Schalit) eines Tages, sehr bald, von diesem Konzert erfahren wird. Wir beten, dass die Musik heute Abend die Menschen auf der anderen Seite inspiriert", so Mehta. Er erinnerte auch an die palästinensischen Mütter, deren Söhne sich in israelischer Haft befinden. Der Unterschied zwischen Schalit und den Palästinensern sei jedoch, dass diese im Gegensatz zu dem Israeli Besuch empfangen dürften.
Gespielt wurden Werke von Mozart, Beethoven und Verdi. Auf der Veranstaltung trat auch der israelische Sänger Schlomo Artzi auf. Er forderte die Regierung dazu auf, Schalit nicht aufzugeben. Die israelische Öffentlichkeit habe eine rote Linie, die nicht überschritten werden dürfe und diese sei ihr Herz. Das Ganze wurde im israelischen Rundfunk live übertragen. Am Ende sangen die Besucher die Hatikva.
Die Eltern des Entführten, Noam und Aviva Schalit, die sich derzeit auf einem zwölftägigen Protestmarsch durch Israel befinden . Der am 27. Juni in ihrer Heimatstadt Mizpe Hila begann. Am Montag sprach Noam Schalit vor mehr als 10.000 Menschen in Tel Aviv. In der Stadt besuchten sie auch die Frau von Verteidigungsminister Ehud Barak. Die sich den Marschierenden für eine Zeit anschloss. Die Schalits unterbrachen ihren Marsch für einige Stunden und fuhren mit dem Auto zu der Stelle, wo ihr Sohn am 25. Juni 2006 von Palästinensern entführt wurde.
Einen Ausschnitt von dem Konzert finden Sie auf "YouTube"

Dienstag 06. Juli 2010
CSD in Köln: Israelis und Iraner marschierten gemeinsam
Am Wochenende hat es in Köln ein beachtenswertes Zusammentreffen gegeben. Beim diesjährigen Christopher Street Day schlossen sich Schwule Angehörige der iranischen Exilgemeinde sich der israelischen Delegation an, man umarmte einander vor laufenden Kameras.
Die israelische Delegation ist auf Einladung der Stadt Köln an den Rhein gereist und marschierte neben Oberbürgermeister Jürgen Roters an der Spitze der Schwulenparade. Adir Steiner, der selbst die Schwulenparade in Tel Aviv organisiert, berichtet euphorisch: „Selbst Türken schlossen sich uns an, gemeinsam mit Vertretern aus Russland, der Ukraine und anderen Staaten, wo es hart ist, schwul zu sein“ und nannte die Veranstaltung ein großen Erfolg und lud alle Teilnehmende ein nächstes Jahr zur großen Gay Pride in Tel Aviv dabei zu sein.
Tel Aviver Stadtrat Yaniv Weizman und bemerkte: „Die Teilnahme von Vertretern aus Tel Aviv ist eine exzellente Gelegenheit, den Zehntausenden von Teilnehmern das schöne, tolerante und offene Gesicht Tel Avivs und Israels zu präsentieren. Tel Aviv eine der faszinierendsten Städte auf der Welt - auch für schwule Touristen.“
Yedioth Ahronot

Dienstag 29. Juni 2010
Zwei Wochen „klingendes Jerusalem"
jerusalemAm Sonntag wurde das Festival „Klingendes Jerusalem" eröffnet, dass im österreichischen Hospiz begann - bis zum 11. Juli sorgen 40 Musikgruppen aus über zehn Ländern für abwechslungsreiche Kammermusik quer durch viele Kulturen. Die Veranstaltung die mit ihren 17 Konzerten soll den Dialog zwischen Europa und dem Mittleren Osten verbessern will.
„Wir glauben, dass Musik für jeden gemacht ist", so die Information des Veranstalters und so sind alle Veranstaltungen kostenlos. Lediglich die zwei Konzerte mit „Sweet ´n´ Spicy" und „Reflections – Poetry in the air" sind vom Platz her begrenzt. Alle Konzertorte befinden sich im Jerusalem und Umgebung. Das Festival findet bereits zum fünften Mal in Folge statt. Die Austragungsorte der Konzerte sind außergewöhnlich. Die Altstadt von Jerusalem gehört ebenso dazu, wie ein kleines palästinensisches Dorf im Westjordanland und der „Berg der Versuchung" bei Jericho. Das Großereignis richtet sich an alle Menschen ohne Rücksicht auf ihre soziale und kulturelle Herkunft oder ihre Religion. Der österreichische Cellist und Festivaldirektor Erich Oskar Hütter hat ein Programm mit internationalen Solisten, renommierten europäischen Kammermusikensembles und lokalen Künstlern zusammengestellt.
Weitere Infos unter:  http://www.soundingjerusalem.com

Dienstag 29. Juni 2010
Israelis in Berliner Diskothek angegriffen
Zwei israelische Touristen sind in der Nacht zum Montag in einer Diskothek in Friedrichshain von einem Unbekannten wegen ihrer Herkunft angegriffen und geschlagen worden.

In der Nacht zum Montag wurden in Berlin-Friedrichshain ein 22-jähriger und ein 18-jähriger israelischer Tourist angegriffen und verletzt, wie eine Polizeisprecherin am Montag mitteilte. Nach bisherigen Ermittlungen war der 22-Jährige in der Diskothek am Warschauer Platz von einem Mann nach seiner Herkunft befragt worden. Nachdem er erwidert hatte, Israeli zu sein, würgte ihn der Unbekannte und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Als der 18-jähriger Begleiter zu Hilfe kam, schlug der Angreifer auch ihn. Der Täter gab vor, Palästinenser zu sein. Anschließend warf der Unbekannte ein Bierglas nach dem 18-Jährigen, verfehlte ihn jedoch. Ein 43-jähriger Mitarbeiter der Diskothek hat nach Angaben der Polizei die beiden Männer anschließend vor die Tür begleitet, wo es zu einem erneuten Streit zwischen dem unbekannten Angreifer, dem Mitarbeiter und den israelischen Touristen kam. Der 43-Jährige verletzte die israelischen Berlinbesucher dabei durch den gezielten Einsatz von Pfefferspray. Der 22-Jährige und sein 18-jähriger Begleiter flüchteten mit einem Taxi und riefen von ihrem Hotel aus die Polizei. Später wurden sie in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Wegen des antisemitischen Hintergrunds der Tat hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass nur der Berliner Tagesspiegel über diese Vorkommnisse berichtete und erschreckend sind die Kommentare auf deren Internetseite, dass sich die Frage stellt wo und in welchem Jahrhundert leben wir.

Dienstag 29. Juni 2010
Fernsehtipp:
arte   Mittwoch 30. Juni 2010 um 20:15 h
Von Auschwitz nach Entebbe - Israels Kampf gegen den Terror

Am 3. Juli 1976 begann in Entebbe, Uganda, eine waghalsige Militäroperation, die Israel für immer veränderte. Israelische Luftlandeeinheiten befreiten mehr als hundert Geiseln - die allermeisten von ihnen Landsleute - aus der Gewalt eines deutsch-palästinensischen Terrorkommandos. . . . . .
Mittwoch, 30. Juni 2010 um 20:15 h auf arte
Wiederholungen: 20.Juli 2010 um 10:25 h auf arte
Von Auschwitz nach Entebbe - Israels Kampf gegen den Terror (Deutschland, 2009, 52min) ZDF Regie: Thomas Ammann

Dienstag 29. Juni 2010
DIG fordert keine Kriegswaffen in den Gazastreifen
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Dr. h.c. Johannes Gerster, hat mit Datum vom 24. Juni 2010 einem sogenannten „Offenen Brief“ an die Vorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien und nachrichtlich an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gesandt:
Der Deutsche Bundestag soll kommende Woche über einen interfraktionellen Antrag entscheiden, durch welchen die Bundesregierung aufgefordert wird, für die Aufhebung der Gaza-Blockade einzutreten. Im Namen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft protestiere ich gegen diese Absicht mit aller Entschiedenheit. Ein unkontrollierter Zugang zum Gazastreifen würde die Lieferung von Waffen, Munition und Sprengstoff in den Gazastreifen, den Kampf der Terrororganisation Hamas gegen Israel und das zerstörerische Wirken des Iran in dieser Region befördern. Auch würde ein derartiger Beschluss der bisherigen Politik aller Bundesregierungen seit 1949 widersprechen, die zuletzt wie folgt formuliert wurde: „Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsraison." Statt in Sicherheitsfragen sich in ein Detailproblem verirren zu wollen, würde es dem Bundestag gut anstehen, durch eine gemeinsame Resolution den zunehmenden Versuchen, das Lebensrecht Israels zu bestreiten und dieses UN- Mitglied unrechtmäßig zu delegitimieren, eindeutig zu widersprechen. Ebenso wichtig und hilfreich wäre es, alle beteiligten Seiten, auch die sich weigernde Hamas, aufzufordern, endlich am Verhandlungstisch eine faire und tragfähige Friedensregelung auszuhandeln. Dies würde jedenfalls dem so notwendigen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern auf der Basis einer Zweistaatenlösung ohne Gewalt mehr dienen als eine einseitige Parteinahme gegen Israel. Die Welt darf die unkontrollierte Lieferung von Waffen, Munition und Sprengstoff an Hamas nicht unterstützen! Dadurch würde der Konflikt nur verschärft und verlängert.
Dr. h.c. Johannes Gerster

Dienstag 29. Juni 2010
„Free Gaza“ – aber nicht für Frauen
Für einen Großteil der Welt ist die 69jährige Greta Berlin, Sprecherin und Mitbegründerin der Free-Gaza-Bewegung, eine Heldin. Jüngst erhielt sie internationale Aufmerksamkeit für das Orchestrieren der Gaza-Flottille, wobei sie Israel in Interviews und Artikeln als einen „terroristischen Staat“ bezeichnete.
Gemeinsam mit anderen Führungsmitgliedern ihrer Bewegung, größtenteils pensionierten und wohlhabenden Frauen aus Kalifornien, hat Berlin mit antiisraelischer Rhetorik um sich gespuckt und gleichzeitig die palästinensische Sache propagiert.
Es ist nicht ohne Ironie, dass diese selbsternannten Menschenrechtler, mit Greta Berlin an der Spitze, sich entschieden haben, die Hamas zu unterstützen, jene radikale Terrororganisation, die die Rechte von Frauen in Gaza drastisch einzuschränken sucht und jede Form von Liberalismus in dem Küstenstreifen auslöschen will.
Seit ihrer Machtübernahme hat die Hamas mit strengen religiösen Gesetzen in Übereinstimmung mit dem islamischen Recht in das öffentliche Leben des Küstenstreifens eingegriffen. Im letzten Sommer hat der oberste Richter Gazas weiblichen Anwälten befohlen, Kopftücher zu tragen, um sicher zu gehen, dass Frauen sich gemäß dem islamischen Gesetz kleiden, das von ihnen verlangt, sich in der Öffentlichkeit zu verhüllen und locker sitzende Gewänder zu tragen, die nur ihre Hände und Füße zeigen.
Das in Gaza ansässige Palestinian Center for Human Rights veröffentlichte eine Stellungnahme, die den neuen Dresscode für Anwältinnen als „schwere Verletzung der persönlichen Freiheit und der Rechte der Frau“ bezeichnet.
Seit die Hamas an die Macht gekommen ist, patrouillieren Sittenwächter an den Stränden von Gaza, um dafür zu sorgen, dass sowohl Frauen als auch Männer angemessen bedeckt sind, wobei sie Frauen ermahnen und sogar verhaften, die nicht in Ganzkörper-Badeanzügen ins Wasser gehen. Eine wachsende Zahl von öffentlichen Schulen setzt Kopftücher und Umhänge als Uniformen für die Mädchen fest und schickt Jeansträgerinnen nach Hause zurück.
Von Konzerten bis Friseursalons hat die Hamas den Stempel ihrer Lesart des islamischen Rechts jedem erdenklichen Lebensbereich aufgedrückt. Im März 2010 hat sie Männern verboten, in Schönheits- und Friseursalons für Frauen zu arbeiten, welche das Ziel von Sprengstoffanschlägen und anderen Attacken waren, seit sie vor drei Jahren die Herrschaft übernahm. Die Hamas warnte davor, dass jeder, der gegen dieses neue Gesetz verstößt, verhaftet und angeklagt werde.
Im April hat die Hamas das erste große Hip-Hop-Konzert in Gaza abgebrochen. Ein Hamas-Polizist sagte, dass die Tanzweisen „unmoralisch“ seien. Die Hamas verbietet Männern und Frauen, in der Öffentlichkeit miteinander zu tanzen, und ihre Mitglieder haben - AK-47s tragend - derartige Tanzveranstaltungen gestoppt.
Unter dem Hamas-Regime wachsen Gruppen der islamischen Salafisten, die mit al-Qaida in Verbindung gebracht werden und ideologisch noch extremer sind als die Hamas, in erschreckendem Tempo. Im Mai stürmten maskierte Bewaffnete ein UN-Sommerlager für Kinder, nachdem fundamentalistische Muslime das Flüchtlingshilfswerk UNRWA dafür angeprangert hatten, „Schulmädchen Fitness, Tanzen und Sittenlosigkeit“ beizubringen. Diese Salafistengruppen haben Internet-Cafés angegriffen, christliche Einrichtungen niedergebrannt und ausländische Schulen sowie Hochzeitsfeste attackiert.

Wenn das wirklich die Art „freies Gaza“ ist, die Greta Berlin und ihre liberalen Mitstreiter aus Kalifornien im Kopf haben, muss man sich fragen, was die wahre Agenda der Free-Gaza-Bewegung ist? Der 21jährige Jihad Rostom erzählte der BBC im März 2010: „Die Hamas will sich dem Volk aufzwingen. Sie wollen, dass die Leute ihnen gehorchen, das ist ihr Schutz. Sie haben das Ansehen des Islam zerstört, indem sie sagen, wir tun dies wegen der Religion.“
Lama Hourani, die ebenfalls aus Gaza stammt und für die Rechte der dort arbeitenden Frauen kämpft, sagte der BBC, die Hamas stelle den Islam so dar, dass „die Freiheiten der Frau immer dem Einverständnis eines männlichen Verwandten unterworfen“ seien.
So muss man die Rationalität und das Ziel hinter Greta Berlins Medienkampagnen in Frage stellen. Unterstützt sie wirklich die Frauen und Kinder in Gaza, oder werden sie nur benutzt als Entschuldigung, dem Hass gegen die Existenz des jüdischen Staates Luft zu machen? Zu der Behandlung palästinensischer Frauen unter dem Hamas-Regime in Gaza hat Berlin sich nie geäußert. Es gibt keine Meinungsfreiheit und keine Gleichberechtigung der Geschlechter unter der radikal-islamischen Hamas und den extremistischen Salafistengruppen, die Gaza beherrschen wollen.
Die politischen Freiheiten, die Greta Berlin als amerikanische Frau in den USA genießt, und die politischen Freiheiten, die Frauen in Israel genießen – Jüdinnen, Christinnen und Muslima gleichermaßen -, sind für die Frauen Gazas und vieler andere muslimischer Länder beinahe unbekannt. Das ist eine Tatsache des Lebens in Gaza, die nichts mit Israel zu tun hat und alles mit der Interpretation und Durchsetzung der Sharia durch die Hamas.
Es ist eine Schande, dass Frauen westlicher und liberaler Denkart nichts zur Unterstützung von muslimischen Frauen in Ländern unternehmen, wo die politischen Freiheiten nur Männern zugestanden werden, die auf der Seite der jeweils herrschenden politischen Parteien stehen.
free_gaza_from_hamas (Yedioth Ahronot, 29.06.10)

Dienstag 29. Juni 2010
Nahost-Symposium in Wüstenrot
Ebenfalls am Wochenende fand in Wüstenrot ein Nahost-Symposium statt, zu dem die Organisationen „Initiative 27. Januar e.V.“ und „Christen an der Seite Israels e.V.“ geladen hatten. „Der frühere außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Professor Gert Weisskirchen, hat bei dem Symposium dazu aufgerufen, eine Zuspitzung des Nahostkonflikts zu verhindern. Das Existenzrecht des Staates Israel müsse von allen anerkannt werden. ‚Nur wenn diese Grundbedingung erfüllt ist kann es Frieden im Nahen Osten geben’, betonte Weisskirchen vor etwa 500 Teilnehmenden in Wüstenrot. ‚Die fundamentale Bestreitung des Existenzrechts Israels muss aufhören’, forderte Weisskirchen. Wenn die Ablehnung des Staates Israel, wie sie sich zum Beispiel bei der Hamas zeige, aufgegeben werden würde, könnten EU-Mittel für regionale Förderung sinnvoll eingesetzt werden. Der Nahe Osten und der Mittelmeerraum könnten eine Region des Friedens und des Fortschritts werden, so Weisskirchen in seinem Vortrag weiter. Mit Blick auf das Atomprogramm des Iran und die Drohungen des iranischen Präsidenten gegen Israel sprach sich Weisskirchen für eine Verschärfung der Iran-Sanktionen aus: ‚Das muss das wichtigste Ziel sein, auf das wir uns jetzt verständigen müssen.

Dienstag 29. Juni 2010
Israel übernimmt EUREKA-Präsidentschaft
Am vergangenen Freitag hat Israel Deutschland im Vorsitz der europäischen Forschungs- und Entwicklungsinitiative EUREKA abgelöst. Israels Industrie- und Handelsminister Binyamin Ben-Eliezer hat während einer feierlichen Zeremonie in Berlin aus den Händen von Bundeswissenschaftsministerin Annette Schavan die "Präsidentschaftsglocke" übernommen. Das Innovationsbündnis EUREKA besteht seit 25 Jahren und gilt mit seinen 40 Mitgliedsländern als das weltweit größte Netzwerk für industrielle Forschung und Entwicklung. Seit dem Jahr 2000 ist auch Israel Mitglied und Teil dieser Entwicklungsinitiative EUREKA und israelische Unternehmen sind an mehr als 10% aller EUREKA-Projekten beteiligt. Im letzten Jahr wurde Israel zum Vorsitzenden ab Juli 2010 gewählt.


eureka_israelIn seiner Dankesrede betonte Ben-Eliezer „Es ist eine große Ehre für Israel, die Leitung der Organisation EUREKA zu übernehmen, insbesondere zum 25jährigen Jubiläum ihres Bestehens. Es ist auch eine große Herausforderung. Israel, ein Land von Kreativität und Innovation, ist definitiv in der Lage, diese Aufgabe zu erfüllen." Der Minister nutzte seinen Berlin-Besuch auch zu einem Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Großes Potential für deutsch-israelische Kooperationen bei seinen deutschen Gastgebern für die "Gastfreundschaft im wunderschönen Berlin" das betonte auch Inon Elroy, Botschaftsrat für Wirtschaft und Handel an der israelischen Botschaft, hat hohe Erwartungen: „Der EUREKA-Vorsitz kann uns dabei behilflich sein, die deutsche Wirtschaft auf das enorme Potential für Kooperationen mit Israel aufmerksam zu machen. Glücklicherweise ist Israel Mitglied in vielen bi- und multilateralen Programmen wie EUREKA, dem 7. Europäischen Forschungsrahmenprogramm und Galileo, die von deutschen und israelischen Firmen und Forschungseinrichtungen zum beiderseitigen Vorteil genutzt werden können." EUREKA ermöglicht es Unternehmen aus verschiedenen Ländern, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) durchzuführen. Die Initiative für ein Projekt geht von den Projektpartnern aus. Sie definieren selbst Inhalt, Umfang, Art und Dauer der Zusammenarbeit, ohne dabei durch thematische Ausschreibungstexte reguliert zu werden. Die Finanzierung erfolgt in eigener Verantwortung der Teilnehmer auf nationaler Ebene - durch staatliche Fördermittel, öffentliche Kredite oder durch eigene Mittel. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, EUREKA zur Durchführung deutsch-israelischer FuE-Projekte zu nutzen: Die deutschen Projektpartner können dabei anteilig über das ZIM-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums oder über die Förderprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert werden, während die israelischen Partner ihre Förderung über das Office of the Chief Scientist des Ministeriums für Industrie, Handel und Arbeit erhalten.

Dienstag 29. Juni 2010
Israel-Solidarität im deutschsprachigen Raum
Die deutschsprachigen Israel-Freundschaftsgesellschaften wie DIG, GSI und ÖIG formierten sich und beschlossen in einer zweitägigen Konferenz in Zürich ihre verstärkte Zusammenarbeit für Israel und gegen jegliche Form von Antiisraelismus und Antisemitismus. Auch wollen sie künftig enger bei der Unterstützung des jüdischen Staates zusammenarbeiten und fordern von ihren Regierungen mehr Solidarität mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten und veröffentlichen nachfolgend:
„Israel ist 62 Jahre nach seiner Gründung auf der Grundlage eines UN-Beschlusses noch immer in seiner Existenz bedroht. Der einzigen rechtsstaatlich organisierten Demokratie im Nahen Osten droht der die Atombombe bauende Iran immer aggressiver mit der bevorstehenden Zerstörung. Israel wird von der in Gaza herrschenden Hamas sowie der Hisbollah im Libanon immer wieder angegriffen und zunehmend durch die islamische Welt delegitimiert. Die westliche Welt ignoriert weitgehend, dass mit dem Kampf gegen Israel auch der Kampf gegen das Lebensmodell der westlichen Demokratien geführt wird. Stattdessen werden die Vorgänge im Nahen Osten mit zweierlei Maß gemessen: Fehler der israelischen Politik werden durch ein Vergrößerungsglas betrachtet und lautstark verurteilt. Tagtägliche Vergehen gegen die Grund- und Menschenrechte in der islamischen Welt werden kaum zur Kenntnis genommen, geschweige denn verurteilt. Wir fordern die Vereinten Nationen auf, endlich der realen Aggressionspolitik des UN-Mitgliedes Iran gegen das UN-Mitglied Israel Grenzen aufzuzeigen. Wann wird diesem beispiellosen Verhalten des Iran durch die UN-Vollversammlung die rote Karte gezeigt? Wir fordern die Europäische Union auf, einseitige Resolutionen gegen Israel, z.B. die Aufforderung, die Gaza-Blockade aufzuheben, zu unterlassen. Wer dies fordert, fördert die Lieferung von Waffen, Munition und Sprengstoff an die Terrororganisation Hamas. Die EU sollte stattdessen beide Seiten, insbesondere die Hamas, auffordern, jegliche Aggression zu unterlassen und faire und stabile Friedenslösungen am Verhandlungstisch auszuarbeiten und mit Hilfe der internationalen Staatenwelt durchzusetzen. Wir erwarten von unseren Regierungen mehr Objektivität, mehr Solidarität mit dem israelischen Volk und dem Staat Israel. Die europäischen Staaten und Israel sind durch eine Wertegemeinschaft miteinander verbunden. Demokratie, Rechtsstaat, Grund- und Menschenrechte und politischer Pluralismus sind europäische Errungenschaften, die in Israel gelebt werden. Ein Ja zu diesen Grundwerten bedeutet ein Ja zu Israel.

Montag 28. Juni 2010
Israelis und Christen sitzen im selben Boot
Israels Minister für strategische Angelegenheiten Moshe Yaalon, teilte am Samstag in einer Rede auf einer christlichen Konferenz in den USA mit, dass die israelische Regierung weiterhin ihre Beziehungen zu evangelikalen Christen stärken will. Israelis und Evangelikale seien „alle im selben Boot“, ergänzte der ehemalige Stabschef. Yaalon äußerte die Hoffnung, dass bei dem am 6. Juli in Washington anberaumten Treffen zwischen Präsident Obama und Premierminister Netanjahu die Wogen geglättet und Kluften überbrückt werden können.

Montag 28. Juni 2010
Drum Beach Tel Aviv
Der Trommel Strand in Tel Aviv wird so genannt, weil jeden Freitag kurz vor Sonnenuntergang Menschen zusammen kommen mit Musikinstrumenten und starten eine spontane Musik-Session mit Tanz und Gesang. Freitags vermischen sich Leidenschaft und Leder von Leuten - Schlagzeug spielen an Tel Avivs-Strand. Warum? Wir wissen es nicht genau, vielleicht die Notwendigkeit für Rhythmus, vielleicht Einsamkeit, ....
Einen Eindruck verschaffen unter:
http://www.youtube.com/watch?v=oknb_R2oHuI
 
http://www.youtube.com/watch?v=X_93DwS79ko

Montag 28.Juni 2010
Kontoführung nach Art der Hamas - Bankbesuch mit vorgehaltener Waffe
In den Zeiten der Herrschaft des Saudiarabischen Königs Ibn Saud haben saudische Prinzen wenn sie mal eben Geld brauchten, den Finanzminister besucht und diesem mit vorgehaltener Waffe Geld abgenötigt. Mit ähnlich krimineller Energie haben am Sonntag Sicherheitskräfte der Hamas 16.000 Dollar von einer Bank in Gaza, die Gelder als Bestandteil einer von der palästinensischen Währungsbehörde (PMA) eingeführten Anti-Geldwäsche-Kampagne eingefroren hatte „beschlagnahmt".

Ein Beamte der Islamic Bank teilte mit, dass die Hamas Polizei dem Bankangestellten das Geld mit vorgehaltener Waffe entnahmen. Bei dem Zwischenfall gab es keine Verletzten. Laut den Berichten der Bank wurde das Geld auf einem Konto einer islamischen Wohltätigkeitsorganisation eingefroren, nachdem die Hamas nach der palästinensischen Parlamentswahl 2006 die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm und seine eigene Leute einsetzte um den Wohltätigkeitsverband zu verwalten. Als Protest gegen die gewaltsame Geldübernahme durch die Hamas, kündigte die Islamic Bank die Schließung ihrer Filialen in Gaza an. Dies war die zweite Beschlagnahmung von Geld einer privaten palästinischen Bank durch die Hamas in diesem Jahr. Israelische Banken haben bereits 2007 die Verbindungen zu Banken in Gaza abgebrochen.

Türkei durchlebt derzeit die Rolle Rückwärts - Türkischer Luftraum für Israel gesperrt
Mittlerweile hat auch der Dümmste mitbekommen, dass sich die Politische Großwetterlage in der Türkei geändert hat. Die Türkei erlebt gerade die Rolle Rückwärts, Was der Staatsgründer Kemal Atatürk zu verhindern suchte; dass die Religion ein politisches Instrument ist, wird durch Islamistische Kräfte ausgehebelt.

Immer Augenscheinlicher ist die Islamisierungswelle in der Türkei und weiter voran schreitet. Die Türkei macht eine Rolle Rückwärts. Spürbar wird das nicht nur, aber auch in dem Diplomatischen Verhältnis der Türkei zu Israels und es zeigt sich , dass aus Freunde Feinde werden.

Als weitere Folge des Gaza-Flotten Übergriffs hat der türkische Ministerpräsident Erdogan heute offiziell den Luftraum für israelische Flüge über die Türkei sperren lassen. Bereits gestern berichtete die israelische Tageszeitung Yedioth Ahronoth, dass die Türkei einem Flugzeug mit israelischen Offizieren, die unterwegs auf einer Besichtigungstour verschiedener Gedenkstätten in Auschwitz waren, nicht gestattete, den türkischen Luftraum zu durchfliegen. Das Flugzeug war gezwungen einen Umweg zu nehmen. Das Militär verzichtet auf eine offizielle Reaktion auf diesen Vorfall, um den Riss der Beziehungen nicht weiter zu verschärfen.

Türkische Armeeangehörige trainieren in Israel

Trotz der diplomatischen Spannungen zwischen der Türkei und Israel halten sich derzeit 20 türkische Offiziere und Soldaten im jüdischen Staat auf. Während eines zweiwöchigen Lehrgangs sollen sie in der Bedienung der Heron-Drohnen geschult werden, die Israel an die Türkei liefert. Bis zu ihrem Eintreffen am Dienstag war unklar, ob die Delegation tatsächlich kommen wird. Die Türkei hat von Israel zehn Heron-Drohnen im Wert von rund 190 Millionen Dollar gekauft. Sechs der unbemannten Flugzeuge wurden bereits geliefert. Mit den restlichen sollen die türkischen Armeeangehörigen nach ihrem Training zurückkehren. Dies berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post". Vertreter des Verteidigungsministeriums hatten laut dem Bericht am Mittwoch mitgeteilt, dass Israel die Waffengeschäfte mit der Türkei nicht stoppen werde. Allerdings soll die Teilnahme der israelischen Rüstungsindustrie an Ausschreibungen in der Türkei in Zukunft besonders sorgfältig geprüft werden. .

Sonntag 27. Juni 2010
Seit vier Jahren in Gefangenschaft - Gilat Shalit
Gilat Shalit
Am 25. Juni 2006 wurde Gilat Shalit als Wehrpflichtiger von palästinensischen Terroristen, die seine Einheit auf israelischer Seite der Grenze überfielen und in den Gaza-Streifen verschleppt. Wo er nun schon seit vier Jahren in den Händen der Hamas darbt.
Anlässlich der nun schon 4 Jahre andauernde Gefangenschaft in den Händen der Hamas haben Donnerstag in Jerusalem, Rom und New York zahlreiche Solidaritätsveranstaltungen statt. In Rom wurde am Abend die Beleuchtung des Kolosseums ausgeschaltet, in Jerusalem die der Altstadtmauern. In New York umkreiste eine „Freiheitsflottille" die Freiheitsstatue. Am Jahrestag der Entführung gibt es weitere Protestkundgebungen in Israel und anderen Ländern.
In Rom im appellierte Gilads Vater Noam am Donnerstag an die internationale Gemeinschaft: „Ich stehe heute Abend hier in Rom, der Hauptstadt Italiens, die eine der zentralen, alten und wichtigen Städte Europas und der zivilisierten Welt ist, und rufe die internationale Gemeinschaft und insbesondere die europäische dazu auf, meinen Sohn Gilad nicht zu vergessen. Der italienische Außenminister Franco Frattini sicherte dem Vater Noam Schalit seine Unterstützung zu. Die Geiselhaft breche „alle internationalen Regeln und zeigt die terroristische Natur der Hamas". Er ist weiter der Meinung, dass die EU-Staaten die radikal-islamische Organisation Hamas nicht als politischen Gesprächspartner in Erwägung ziehen können.
Auch der Außenminister Großbritanniens William Hague rief die Hamas zur „sofortigen und unmittelbaren“ Freilassung Shalits auf.
Inzwischen hat sich das „Schalit-Drama" zu einem Nervenkrieg islamistischer Krieger gegen die israelische Demokratie entwickelt. Bislang hatten Entführungen von israelischen Soldaten durch Palästinenser aus den Autonomiegebieten immer ein relativ schnelles und meist tödliches Ende gefunden. Mit der Entführung von Gilad Schalit hat die sunnitische Hamas unter Beweis gestellt, dass sie ein gelehriger Schüler der schiitischen Hisbollah ist. Und der Austausch von zwei Soldatenleichen gegen fünf lebendige und 199 tote arabische Terroristen im Juli 2008 zwischen Israel und der Hisbollah hat bewiesen: Der jüdische Staat ist bereit, hohe Preise für seine Leute zu bezahlen. Deshalb sind die Palästinenser selbst bereit einen sehr hohen Preis zu bezahlen, beziehungsweise ihn ihrer Bevölkerung abzuverlangen. Mehr als 2.000 Palästinenser aus Gaza sind seit der Entführung Schalits durch militärische Auseinandersetzungen mit Israel ums Leben gekommen. Weitere Tausende wurden verletzt. Mehr als 10.000 Häuser wurden nach israelischen Angaben zerstört, und der Gazastreifen ist abgeriegelt.
Am heutigen Sonntag startet die Familie Shalit in ihrer galiläischen Heimatgemeinde Mitzpe Hila gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern einen Demonstrationszug, der sie in elf Tagen nach Jerusalem führen soll.
Es gibt auch eine deutschsprachige Solidaritäts-Website für Gilad Shalit:http://www.habanim.org/en/German.html

Donnerstag 24. Juni 2010
Israels Außenminister Lieberman betont Zwei-Staaten-Lösung
Avigdor Lieberman hat in der Jerusalem Post seine Position zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts erläutert. „Die Lösung liegt nicht in der Beschwichtigung der maximalistischen Territorialforderungen der Palästinenser, sondern in der wirklichen Schaffung von „zwei Staaten für zwei Völker".
Die gegenwärtigen Forderungen Einiger innerhalb der internationalen Gemeinschaft zielen darauf ab, einen homogen-reinen palästinensischen Staat und einen binationalen Staat in Israel zu schaffen. Dies wird zu einer Eineinhalb- bis Halb-Staaten-Lösung. Für Frieden und Sicherheit von Dauer müssen wir eine wirkliche politische Trennung zwischen Arabern und Juden herbeiführen, bei der jede Seite über sich selbst bestimmt.
Für eine dauerhafte und faire Lösung muss daher ein Austausch bewohnter Gebiete stattfinden, um zwei weitgehend homogene Staaten zu schaffen, einen jüdisch-israelischen und einen arabisch-palästinensischen. Selbstverständlich schließt das nicht aus, dass Minderheiten in beiden Staaten zurückbleiben, die die vollen Bürgerrechte erhalten.

Den vollständigen Artikel gibt es > hier <

Donnerstag 24. Juni 2010
Der israelische Soldat Gilat Shalit
Heute ist der von der Terrororganisation Hamas entführte israelische Soldat Gilad Shalit seit 1460 Tagen in den Gaza-Streifen gefangen. Wir vergessen ihn nicht.

Donnerstag 24. Juni 2010
Erdgasfunde in Israel - Deutsche Bank sieht Potential
Seismischer Untersuchungen zufolge umfasst das Bohrfeld Leviathan vor Israels Mittelmeerküste 16 Billionen Kubikfuß flüssiges Naturgas. Schon hat die Deutsche Bank begonnen sich mit der Beobachtung des israelischen Energieaktenmarktes zu beschäftigen und dabei die „Geburt eines Sektors" erkannt. Nun gilt: „ Mit genug Gas die heimische Nachfrage für Jahrzehnte zu decken und mit weiteren Funden für den Export wird Europa von den russischen Gaslieferungen unabhängig machen".  

Mittwoch 23. Juni 2010
Israel erhöht seine Präsenz im Weltraum
Mit dem einem Satellit, Ofek 9, hat Israel seit Dienstagabend den sechsten israelischen Satelliten im All. „Wenn wir Ziele prüfen wollen, müssen unsere Satelliten die Arbeit für uns machen“, so ein hochrangiger Vertreter des Verteidigungsministeriums mit. „Der neue Satellit wird es uns ermöglichen, regelmäßige Aktivitäten in höherer Auflösung zu erbringen.“ Vom Luftwaffenstützpunkt Palmachim wurde der Satellit gemäß eines im Voraus festgelegten Plans mit einer Shavit-Rakete gestartet - ohne dass aktuelle Entwicklungen dabei eine Rolle gespielt haben. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak lobte die israelische Rüstungsindustrie und den Sicherheitsapparat für den gelungenen Start: „Der heutige Start ist eine technologische und operationelle Errungenschaft; wenige Staaten, insbesondere der Größe Israels, sind fähig, mit solch einer komplexen Herausforderung umzugehen.“ „Der Erfolg des Starts ist ein Ausdruck für den Mut, das Denken und die ausgedehnten Fähigkeiten der Rüstungsindustrie und des Sicherheitsapparats in Israel“, so Barak.

Dienstag 22. Juni 2010
Gaza darf kein iranischer Hafen werden
Heute äußerte sich der Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Gabi Ashkenazi, zu den Vorgängen um die letzte Gaza-Flottille sowie die geplante Flottille aus dem Libanon. „ Wir haben das natürliche Recht, das Einströmen von Kriegsmaterial nach Gaza zu prüfen und zu verhindern", sagte der General in Kiryat Shmona. „Wenn jemand sehr besorgt ist über die Lage im Streifen und medizinische Ausrüstung dorthin bringen will, ist er im Hafen von Ashdod willkommen. Wir werden die Fracht prüfen und bei Bedarf transferieren." Generalstabschef Ashkenazi betont: „Es ist wichtig, dass wir auf dieses Recht beharren und es darf nicht sein, dass Gaza zu einem iranischen Hafen wird." Bei all dem gehe es nicht mehr allein um das Grenzgebiet zum Gaza-Streifen, vielmehr sind auch andere Orte in Israel durch Raketenangriffe von dort bedroht. Das Vorgehen der israelischen Marinesoldaten bei der letzten Flottille würdigte der Generalstabschef zum einen als Notwendig und zum anderen der schwierigen Situation als angemessen.

Montag 21.Juni 2010
Kabinett bewilligt zwei weitere Entsalzungsanlagen
In seiner wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag hat die israelische Regierung einem Plan zum Bau von zwei weiteren Entsalzungsanlagen an der Mittelmeerküste nahe Sorek bewilligt. Diese Anlagen sollen mit einem Ertrag von 150 Millionen Kubikmetern (mcm) pro Jahr die weltweit größten Reversosmoseanlagen werden und 2013 in Betrieb gehen. Damit wird die Menge des in Israel entsalztem Wasser verdoppelt und mit diesem Vorhaben baut die israelische Regierung der Wasserknappheit, einem weiteren Konfliktpunkt und möglichen Kriegsgrund für die Zukunft vor.

Freitag 11. Juni 2010
Brücke nach Israel
Mit Flug Air Berlin 8804, Peter Maffay, Til Schweiger, „Air Berlin“-Chef Joachim Hunold und 247 Passagieren startete der erste Direktflug von Düsseldorf nach Tel Aviv. „Vor allem aber liegt uns am Herzen, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter auszubauen und Begegnungen zwischen Israelis und Deutschen zu vertiefen." so Joachim Hunold.
Nach dem 3139-Kilometer-Flug wurde gefeiert – mit einem Open-Air Konzert am „The Peres Peace Center“ in Jerusalem standen Peter Maffay, der israelische Topstar Noa und das italienische Sopran-Trio „Appassionate“ vor 1.500 Zuschauern. Dabei traffen nicht nur die Künstler aus verschiedenen Ländern zusammen, sondern auch deutsche, israelische und palästinensische Kinder und Jugendliche." Abschließend sagte Peter Maffay: „Solche Begegnungen stärken das Verständnis und schaffen Respekt füreinander.“ Til Schweiger, das erste Mal in Israel: „Ich wurde überrascht, dass es ganz friedlich ist. Ich komme wieder, um Urlaub zu machen.“
Air Berlin fliegt im Sommer zwei Mal wöchentlich nonstop von der Rheinmetropole Düsseldorf nach Tel Aviv. Los geht es ab 99 € oneway inklusive Steuern, Gebühren und Meilen und weitere Nonstop-Verbindungen nach Israel hat die Airline von Berlin (3x pro Woche), Köln/Bonn (2x pro Woche) und München (2x pro Woche) im Angebot.

Samstag 17.04.2010
Peres in Frankreich
Der Israelische Präsident Schimon Peres besuchte gestern Frankreich bei einem offiziellen Staatsbesuch und nahm auch an der feierlichen Einweihung der Ben-Gurion-Promenade in Paris teil. Sie verläuft in der Nähe der Seine und des Eiffelturms. Später trafen sich Peres und Amtskollegen Sarkozy zu einem Gespräch.

62. Unabhängigkeitstag am 20 April
Gemäß jüdischem Kalender feiert Israel in diesem Jahr am 20. April seinen 62. Geburtstag, den Jom HaAtzmauth. Eine Ironie der Geschichte, denn mit dem 20. April fällt der Feiertag auf Hitlers Geburtstag. „Am Israel Chai – das Volk Israel lebt!

Hinrichtung in Gaza
Die Hamas Regierung im Gazastreifen ließ gestern zwei Palästinenser hinrichten, denen vorgeworfen wurde mit Israel zusammen gearbeitet zu haben. Die beiden wurden öffentlich erschossen und anschliessend vor einem Krankenhaus in Gaza abgelegt. Menschenrechtsgruppen kritisierten diese Hinrichtungen, die erzielten Eingeständnisse den Männern, die meist unter Foltern abgezwungen werden

150. Jahrestag von Herzls Geburtstag
In diesem Jahr feiert Israel den 150. Geburtstag von Judenstaatvisionär Theodor Herzl, der am 2. Mai 1860 in Budapest geboren wurde.

Donnerstag 15.04.2010
Fischverbot am See Genezareth
Israels Regierung verfügte, dass zwei Jahre lang keine Fische mehr aus dem See Genezareth gefischt werden dürfen. In dieser Zeit soll sich der Bestand des sogenannten Petersfisches erholen.

Sonntag 11.04.2010

Todestag des biblischen Josuas

Über 10.000 Juden pilgerten in der Nacht von Donnerstag zu Freitag  an das Grab Josuas, das in Samaria in dem arabischen Dorf Kifl Hares bei Ariel liegt. Joshua führte die Israeliten vor 3250 über den Jordan ins Gelobte Land. Wie jedes Jahr wurde auch das nahegelegene Grab von Josuas Mitstreiter Kaleb besucht.
Yom HaShoa in Israel
Heute Abend beginnt der israelische Holocaustgedenktag mit einer staatlichen Zeremonie in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Morgen Vormittag werden dann die Sirenen für zwei Gedenkminuten heulen.